Pressezitate

Unter den Eisenbildhauern der Gegenwart dürfte Beer der Philosoph und Poet sein. 

       Heinz Ohff, Tagesspiegel Berlin
 


...Jeff Beer, der offensichtlich große solistische Erfahrung besitzt, gewann mit seinem mitreißenden Spiel – sowohl nach Meinung des Publikums als auch der Jury – den Sonderpreis für die beste Interpretation dieses Stückes ... 

       Le Monde, Paris

 

 


Die erste Einzelausstellung dieser Arbeiten bei Skulima zeigt eine so verblüffend sichere Aneignung des neuen Mediums, dass einem das vielstrapazierte Picasso-Wort "Ich suche nicht, ich finde" in den Sinn kommt. 


       Bernhard Schulz, Die Zeit
 

… Größer könnte der Kontrast zu Jeff Beers Wasserbildern „Schüttungen“ kaum sein. Der Fotograf und Musiker – zur Vernissage überraschte er mit einem atemberaubenden Konzert auf Schlaginstrumenten

– entnimmt der Natur seiner oberpfälzischen Heimat winzige Ausschnitte, macht sie zu „Denklandschaften“, zu Gemälden, die aber weder gemalt sind, noch einer Computermanipulation entstammen. Nur einzig der sensiblen Seh-Arbeit des Fotografen sind sie geschuldet, diese Motive von Werden und Vergehen. Geschüttetes Wasser vor Fauna entwickelt Eigenleben, das Nass wird zu einem rätselhaften Wesen, einem guten Geist, der der Welt Leben spendet.

 

       Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung

 


Für mich persönlich war Jeff Beers Auftritt der Höhepunkt des Festivals. 


       Petr Bakla, Czech Music 
 

 


... Jeff Beer erreichte mit seiner außerordentlich vielfältigen und sensiblen Klangwelt nahezu symphonische Farbwirkungen ... 


       Vecernik, Bratislava 

... Wodurch ist nun der Erfolg dieser Ausstellung und ihre Attraktivität speziell für das russische Publikum zu erklären, zumal Jeff Beer sich in den präsentierten Fotografien nur auf ein einziges Motiv konzentriert, nämlich das fließende Wasser, für das ein bescheidener deutscher Fluss – die Waldnaab (ein Nebenfluss der Donau) Modell gestanden hat?  Zunächst einmal wird der Betrachter durch die Farben- und Linienvielfalt, durch die plastische Mannigfaltigkeit der Wellengestaltungen, ja durch die pure Schönheit der Bilder Beers gefesselt. In Petersburg fiel von kunstwissenschaftlicher Seite u.a. ein Vergleich der Wasser-Fotografien Beers mit abstrakten Gemälden höchster Provenienz. Auf diesen Aufnahmen fällt des Weiteren die einmalige Kühnheit des Künstlers auf, der auf jegliche Einmischung in die Wesenheit des lebendigen Wasserelements verzichtet ...

            Marina Drobysheva – Nevski  Krai, Sankt Petersburg

 

 


... No lover of keyboard wizardry will be able to resist Jeff Beer’s mastery of the Hammond organ. 

       Tom Karr in: Gibraltar Encyclopedia of Progressive Rock, San Diego, USA
 

Der erst 25-jährige, bereits mit mehreren Preisen bedachte Musiker und bildende Künstler Jeff Beer zeigt in der konzertbegleitenden Ausstellung eine herausragende, erst unlängst fotografierte Puppenserie.

       Nürnberger Nachrichten

Das Gute, um nicht zu sagen: das Beste, liegt oft ganz nah. Diese Erkenntnis darf man nach der musikalischen Weltreise, die die diesjährige achte Ausgabe des Würzburger Hafensommers bot, durchaus wagen … Eines der tatsächlichen Highlights spielte sich jenseits der großen Publikumsmassen ab, nämlich in der für diese Late-Night-Show bestens geeigneten BBK-Galerie im Kulturspeicher … Dort präsentierte der studierte Schlagwerker Jeff Beer, einst Mastermind (und Organist) der in der Region angesiedelten Krautrock-Formation „Odin“ eine virtuose Trommel- und Perkussions-Performance, wie man sie in dieser Stadt seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hat … jene Form von musikalischer Widerständigkeit, aber auch dialektischer Widersprüchlichkeit, die der Musik-Allrounder Jeff Beer akustisch bestens in Gehör und Szene setzte … als famoser Sound-Collageuer am Schlagwerk, der nicht nur körperlich alle Grenzen überschreitet, sondern allen, die hören können, jene „Dialektik der Aufklärung“ dermaßen um die Ohren knallt, zaubert, zupft, schlägt, tastet, berührt – wie es sonst nur die Schwester

im Geiste, eben Agnes Obel, in diesen gut zwei Wochen zu Gehör zu bringen vermochte. Eine mehr als nachhaltig wirkende Sound-Lecture, die wohl auch den gebildeten Ständen Würzburgs jenseits der „Musik in den Häusern der Stadt“ gut zu Gehör gestanden hätte.

       Manfred Kunz – nummersechsundneunzig, Würzburg


... Mit den Skulpturen und Installationen Pocher I und II, Double Figure, Stelen, Tor hat Beer Meisterwerke geschaffen.


       Renate Lotz, Special Sculpture 6
 


...Höhepunkt aber war das "Schlagzeugstück I" (1978) von Jeff Beer selbst mit den buchstäblich un-erhörten Flageolett- und Sordinen-Effekten, den frappanten Übergängen zwischen verschiedenen Materialien und Klangerzeugungsweisen und anderen Hexereien. 


       Luzerner Neueste Nachrichten
 


… Dass in dieser Ausstellung künstlerische Fotografie von Rang zu sehen sein würde, war zu erwarten gewesen. Dann aber, vor Ort wünscht man sich, es möchten alle jene, denen Fotografie mehr bedeutet als Knipsbildchen zur Erinnerung, dorthin wallfahrten und eine Lektion in Sehen mit nach Hause nehmen. Beers großformatige Unterwasserblätter sind wunderschöne Farbsymphonien, abstrakte Gemälde von hohem Rang. 


       Ingrid Zimmermann, Süddeutsche Zeitung

… Der gebürtige Oberpfälzer Beer, der in Würzburg studierte und jetzt selber lehrt, interpretierte ideal im doppelten Sinne: seine fundierten und ausführlichen Einführungen ins Instrumentarium und die Stücke des Programms ließen seine so sorgfältige wie leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der Materie spüren. Es war dasselbe Moment, das auch sein Spiel auszeichnete: durchdacht, durchstrukturiert, und gleichzeitig ganz sinnlich, locker-lebendig vorgetragen auf dem Untergrund großer virtuoser Geschicklichkeit …

       Susette Clausing, Nordbayerische Zeitung

 

 

Jeff Beer, a German-born artist, achieves a surprising amount of visual grace with what would seem to be highly unwieldy material – scrap iron taken from bits and pieces of old wheels, machinery and old tools … Beer forges and fuses his imposing delicacies so that the soldering often shows at the joints – providing even more grace notes to works that always seem to be in process … The exhibition was titled „The Music Of Iron,“ and with good reason. Beer is an acknowledged avantgarde composer and percussionist, having won several prestigious awards in Germany. Still, the art bug has bitten deep. Beer’s first sculptures evolved from sketches and were in ceramic and wood. The breakthrough came during solitary walks in remoter areas of Germany, when he found those scraps of iron … Beer, the insouciant magician of iron, has not overlooked the gravity, and even the horror, of human life. Mostly, though, he plays – to our benefit and delight.

       Henry Gerrit – Artnews, New York

 

 


...Beer nutzt die Möglichkeiten der Flageolett-Töne auf Gongs und Becken durch stufenweises Abdämpfen und gleichzeitigen Wechsel des Anschlagpunktes, so dass sich eine breite Skala an Klangfarben auftut, von der man kaum glaubt, dass sie einem einzigen Instrument entlockt wird...

       Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

 


Prof. Pekarsky hat hervorragende Perkussionisten nach Moskau geholt. Unter ihnen Jeff Beer, ein passionierter Musiker mit einzigartigen Fähigkeiten, der die Zuhörerschaft mit seiner Inspiration geradezu "ansteckte". Der vielfach begabte deutsche Musiker Jeff Beer – Komponist, Maler und Plastiker – entführte mit seiner Ausstellung den Betrachter in seine tiefe und komplexe innere Welt, welche sich

zwei Tage später in ihrem ganzen Glanz bei seinem "Meditationskonzert" im Rachmaninov-Saal des Staatlichen Konservatoriums zeigen sollte. Mitunter konnte man denken, es spiele ein ganzes Ensemble, wobei offen blieb, ob dieser Eindruck der fabelhaften Virtuosität des Musikers oder der hypnotischen Wirkung seiner Persönlichkeit zu verdanken war.

       Ekaterina Gelzer – Vremja Novostej, Moskau