Collagen

Mit seinen Collagen eröffnet Jeff Beer ein neues imaginäres Feld, das in einer tiefen und komplexen Seele gründet. Diese Bilder kennen sowohl die Sehnsucht als auch den Albtraum. Sie scheinen von den Abgründen des Menschseins zu wissen und könnten die Labyrinthe Kafkas oder Jorge Louis Borges’ illustrieren, jedoch folgen sie keinem literarischen Programm. Jedes einzelne von ihnen ist eine kryptische Vision in sich selbst, geschaffen von einer erstaunlichen Inspiration und virtuosen Meisterschaft. Sie zeigen, dass es möglich ist,

in unserer Zeit Bilder zu finden, die wir noch nie zuvor gesehen haben – die wir aber aus einem seltsamen Grund tief zu kennen und zu verstehen scheinen, als wären sie eigens für uns geschaffen worden.

Rychard Málovaný, Brünn 2016