Klänge

2016, Buntstift

21 x 30 cm

Eine gewebeartige, sich schon seit vielen Jahren entwickelnde Struktur verknüpft in transluzider Schichtung zahllose polyphon anmutende Linien zu tiefen, geheimnisvollen Farbräumen, die vielleicht auch an Landschaftliches erinnern, gespeist von einer schwingenden Energie, die in und hinter diesen Arbeiten auf ein kontrapunktisch geprägtes musikalisches Denken verweist. Ihre auf den ersten Blick monochrom wirkenden Paletten könnte man durchaus als „polychrome Monochromien“ bezeichnen.

 

Die polyphone Grundstruktur dieser Bilder wurde wesentlich von musikalischen Vorstellungen und Ideen beeinflusst, in denen sich selbstständige Einzelstimmen und lineare Ereignisse zu komplexen Klangräumen verdichten und eine Art Metaharmonie aus Stimmen, Rhythmen, Bewegungen und Räumen erzeugen.